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Wappen der Gemeinde Hausen am Albis

Geschichte

Herrschaftsverhältnisse im Mittelalter

Die erste urkundliche Erwähnung des Namens "Huson" stammt aus dem Jahr 1242. "Heinsche" (heutiger Dorfteil Heisch von Hausen a.A.) wurde bereits 1184 in einer Urkunde erwähnt. Herren über Hausen waren in dieser Zeit die Freiherren von Eschenbach, welche 1150 die Schnabelburg auf dem Albisgrat errichteten und 1185 die Zisterzienserabtei Kappel stifteten. Ihre Herrschaft wurde 1309 durch die Zerstörung der Schnabelburg beendet, weil Walther von Eschenbach an der Ermordnung von König Albrecht beteiligt war. In der Folge wurde Hausen den Herren von Hallwyl unterstellt, welche es 1406 der Stadt Zürich abtraten.

Nach der Eroberung des Aargaus durch die Eidgenossenschaft erhielt 1415 die Stadt Zürich die Herrschaft über das Freiamt Affoltern zugesprochen. Hausen wurde nun bis 1512 der Landvogtei Maschwanden, dann bis zur Französischen Revolution der Landvogtei Knonau zugesprochen.

Reformation

Das Kloster Kappel schloss sich unter Abt Wolfgang Joner sehr früh der Reformation Zwinglis an. Unter diesem Einfluss und um den drückenden Kirchenabgaben zu entgehen, schlugen sich auch die Hausemer auf die Seite der Reformierten. 1527 wurde Hausen selbständig Kirchgemeinde.

In der Schlacht von Kappel am 11. Oktober 1531 fielen an der Seite von Huldrych Zwingli auch neun Mitstreiter aus Hausen. Adam Näf aus der Vollenweid rettete das Zürcher Banner und erhielt dafür von der Stadt Zürich das "Näfenhaus" in Kappel als Lehen.

Der Milchsuppenstein (Kappeler Milchsuppe) an der Gemeindegrenze und das Zwinglidenkmal auf Gemeindegebiet Kappel erinnern an diese Kriegswirren.